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Verkehrsinformationen
Mitteilung der Kommission zur Europäischen Raumfahrtpolitik verabschiedet
 
Die Europäische Kommission hat heute ihre Mitteilung "Europäische
Raumfahrtpolitik" verabschiedet. Mit dem Dokument, das zusammen mit der
Europäischen Weltraumorganisation ESA erstellt wurde, soll der
politisch-programmatische Rahmen für gemeinsame Weltraumaktivitäten in Europa
geschaffen werden. Grundlage dafür ist das Rahmenabkommen über die Zusammenarbeit
zwischen der ESA und der EU aus dem Jahr 2004. Die 1975 gegründete ESA führt im
Auftrag ihrer 17 Mitgliedstaaten Forschungs- und Entwicklungsprogramme u. a. in
den Bereichen Trägerentwicklung, Erdbeobachtung, Wissenschaft, Bemannte Raumfahrt
und Telekommunikation durch.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos, begrüßte die
Vorlage des Dokuments und erklärte: "Raumfahrt wird immer wichtiger bei der
Lösung globaler Fragen, wie z. B. beim Klima- oder Katastrophenschutz, und als
Schlüsseltechnologie der Informationsgesellschaft. Europa muss dieses Instrument
nutzen, um auch in der Zukunft eine maßgebliche Rolle bei der Gestaltung der
Weltpolitik zu spielen."

Bundesminister Glos hob besonders die Rolle der ESA für die Raumfahrt in Europa
hervor: "Die Raumfahrt ist ein Vorreiter der europäischen Zusammenarbeit. Seit
über 30 Jahren bündeln die Länder Europas ihre Kräfte in der ESA. Vor allem der
Industriepolitik der ESA ist es zu verdanken, dass Europa heute über eine
besonders leistungsfähige Raumfahrtindustrie verfügt." Europäische Unternehmen
haben einen Anteil von rd. 40 % am kommerziellen Weltmarkt für Raumfahrt.

Das Papier schlägt eine Reihe von Maßnahmen vor, um die Raumfahrtaktivitäten von
ESA, EU und Mitgliedstaaten noch besser zu verzahnen. Glos dazu: "Die EU muss die
Erfahrungen der ESA nutzen. Nur so können wir die Leistungsfähigkeit und
ausgewogenen Struktur der europäischen Raumfahrtindustrie erhalten. Dies ist
Grundvoraussetzung dafür, europäische Spitzenpositionen in Weltraumforschung und
-technologie auszubauen und den Unternehmen im globalen Wettbewerb Chancen in
neuen Märkten zu öffnen."

 
 
 
 
 
 
 
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